sonntags steht bei uns die workcamp-arbeit und es ist zeit für ausflüge und was einem sonst noch in den sinn kommt..
nachdem wir am letzten wochenende schon das highlight der region, die wli-falls, besucht haben, wollten wir uns heute auf den weg zum talking river machen. ein fluß mit wasserfall in der nähe von hohoe. also ein trotro und eine flasche schnaps für den lokalen chief organisiert und schon kann es losgehen. der chief des angrenzenden dorfes empfängt uns und begrüßt jeden aus unserer gruppe persönlich. bei mir nimmt er sich besonders viel zeit - wir haben den gleichen vornamen! merkwürdig, wo hier doch sonst niemand meinen namen (sebastian) aussprechen kann..
leider haben wir unseren plan ohne die regenzeit gemacht, denn der fluß ist auf grund des vielen regens überschwemmt und wir können nicht zum talking river. so bleibt mir nur ein foto und die adresse des chiefs..
als alternative spielen wir nachmittags ein fußball match gegen die dorfmannschaft. auf dem feld mit ca. 10% steigung verteidigen wir bis zum abpfiff unsere 2:1 führung.. was für ein sonntag.
Category Archives: der Rest
sonntag beim chief
ghana und die telekommunikation
wir sind mittlerweile 2 wochen in ghana, unser workcamp ist in vollem gange und ich komme erst jetzt dazu etwas zu schreiben…
bei meinem zweiten aufenthalt in ghana habe ich mir wie auch im letzten jahr eine sim karte für mein telefon gekauft. die kosten für gespräche sind mit deutschland verglichen so günstig, dass fast die gesamte workcamp gruppe karten gekauft hat.. und mittlerweile wird nicht nur mehr telefoniert - auch das surfen mit dem telefon kostet für uns aus deutschland, mit hohen kosten eher wap-unwilligen nur sehr wenig. und so surft ein teil der leute durch die deutschen nachrichten seiten, liest mails oder schreibt mit dem 4 jahre alten telefon beiträge auf dem eigenen blog. so wie ich gerade. verkehrte welt, wo schon die startseite des mail anbieters im internetcafé ewig braucht um zu laden. in deutschland war ich übrigens noch nie mit dem telefon in netz..
grüße aus santrokofi, ghana!
auf dem Mekong nach Laos
mittlerweile haben wir die Halbzeit des Asien-Teils unserer Reise erreicht und sind gestern Abend nach zwei Tagen auf dem Mekong in Luang Prabang angekommen. Mit dem “Slow Boat” ging es immer an der Grenze zwischen Thailand und Laos entlang. Der Mekong ist wirklich riesig und auf dem Weg waren im braunen Wasser immer wieder Struddel, ganze Baumstaemme und einmal auch ein toter Wasserbueffel zu sehen. Am Ufer waren gruene Huegel und ab und an ein Tempel zu sehen. Leider wird auf der Reise aber schon deutlich, das Laos im Moment weniger den Schutz der Natur auf seiner Agenda hat: oft waren gerodete Flaechen an den Haengen zu sehen, an denen der fruchtbare Regenwaldboden durch den Regen in den Mekong und damit ins Meer verschwindet…
Auf der Mekong-Reise haben wir viele nette Leute aus Mexico, Italien, der Schweiz und Deutschland kennen gelernt und ziehen jetzt mit einigen von Ihnen durch die Stadt. Entsprechend spaeter werden auch die Abende und ich bin gespannt, wie wir morgen frueh um 6 Uhr aus dem Bett kommen um uns die beruehmte “Almosen”-Sammlung der Moenche anzusehen…
Leider hat uns in Laos auch die Regenzeit eingeholt und der Regen haelt meist einen halben Tag an. Heute Vormittag hatten wir ein paar Stunden ohne Regen und haben die Stadt und ein paar der schoenen Tempel besichtigt. Wenn das Wetter nicht besser wird, werden wir wohl schon eher zurueck nach Thailand fahren und uns dem Inselleben mit tauchen hingeben…
Windows-Update WTF?!
Vorfreude auf den OLPC
…wenn alles glatt läuft bekomme ich nächste Woche einen OLPC XO (one laptop per child) für einige Tage zum Test. Freue mich schon darauf mir selber ein Bild von dem Gerät zu machen. Bisher stand ich dem kleinen Ding eher skeptisch gegenüber, da es ja auch eher aus der Ecke eines big push-Versuchs der Entwicklungshilfe kommt, aber vielleicht überzeugt er mich ja doch noch…
…und noch ein weiterer Blogeintrag zu den US-Wahlen
“Niemand sollte sich Illusionen machen. Die USA sind im Kern ein Einparteiensystem, und diese eine regierende Partei ist die Business-Partei.”
akosombo dam
Da unsere vorhut den weg mit der faehre nicht empfehlen kann, bin ich heute mit sven per TroTro nach Akosombo gefahren. Dort haben wir ein paar der anderen Jungs vom Workcamp getroffen und eine Fuehrung ueber den Damm mitgemacht. War schon eindrucksvoll den (noch) groessten Stausse der Welt und die dazugehoerige Staumauer, den Akosombo Dam zu sehen… Das Herz Ghanas, mit dfem 70 Prozent der Energie erzeugt werden… Und hinterher ging es an den Fluss und in die Haengematte!
Morgen geht es dann weiter nach Kumasi und die TroTro fahrt wird garantiert anstrengender. Sie soll dann so ungefaehr 4-6 Stunden dauern. Ich bin gespannt… Gruesse
